Schweizer Mangaka

vor 2 Jahren Haise_Janai
#1
Ich nehme an oder hoffe, dass hier ein paar die schweizer Mangaka Gin und Ban Zarbo kennen.Habe von Gin Undead Messiah gelesen und bin gerade an ihrem aktuellen Werk Scarecrow dran.Am meisten hat es mir jedoch der Manga COLD von Ban angetan!

Sie erschafft wirklich ein tolles World Building mit eigenen Gesellschaften, Strukturen, Lebewesen, etc, welche sehr faszinierend sind. Auch die Charaktäre sind mega! Sie fühlen sich sehr lebhaft an und harmoniere toll miteinander. So macht das Lesen extrem Spass.

Wenn ich es mit japanischen Mangas vergleiche, gehen die Charaktäre bis jetzt noch nicht so sehr in die Tiefe und auch Dialoge sind nicht auf dem gleichen Niveau. Jedoch darf man nicht vergessen, dass dies hauptsächlich eine one man show ist und sie keine vollzeit Assistenten hat. Natürlich hat dies auch zu Folge, dass neue Bänder auf sich warten lassen. Aber dass nehme ich gern in Kauf, da dafür tolle Zeichnungen folgen!Gerne würd mich interessieren, ob hier sonst jemand auch die Werke von Gin oder Ban liest/gelesen hat ^^
vor 2 Jahren Nerdy94
#2
Hey, ja ich kenne beide, habe aber bisher nur ihre vorgänger gelesen. Durfte die beiden für meine Lehrabschlussprüfungs VA interviewen und sind ganz sympatische.
vor 2 Jahren Haise_Janai
#3
@Nerdy94 Machst mich neidisch... Hoffe die zwei kommen wieder Mal an eine schweizer Con... Im moment sind sie ja hauptsächlich an deutsche Cons 🥲
vor 2 Jahren Kaa
#4
das liegt aber auch daran, dass Altraverse sie unter ihren Fittichen hat, die sind halt an Deutschen Cons scheint aber zu passen für beide Seiten.
vor 2 Jahren Haise_Janai
#5
@Kaa Altraverse könnte ja auch an schweizer Cons vorbeischauen. Denke hier kann man auch noch viele neue Leser dazugewinnen 🙏
vor 2 Jahren Kaa
#6
nur scheinen alle deutschen Verlage nicht wirklich auf Schweizer Cons zu sein. Welche Seite dafür verantwortlich ist kann ich nicht sagen. Ich begrüsse es allgemein wenn die Verlage an den Cons sind.
vor 2 Jahren DrigerGatling
#7
Sie waren beide auch schon an der Aki, wenn ich mich recht erinnere ^^ und das ist nicht so lange her.

Gelesen habe ich Kamo und Cold aber finde ihre Charaktere und der erzählstil hinken japanischen Manga überhaupt nicht hinterher, ist klassische Shonen-action ^^ und gezeichnet sind sie halt eh extrem gut! Da merkt man nicht dass es schweizerinnen sind vom Stil ^^ (westliche Mangaka haben ja oft einen etwas anderen Stil, es fällt oft auf dass es etwas "anders" aussieht)
vor 2 Jahren Haise_Janai
#8
@DrigerGatling Damn.. da habe ich sie verpasst 😭

Muss natürlich zugeben, dass COLD noch einige Bänder vor sich hat, somit gibt es noch viel Spielraum für mehr Charaktertiefe.

Beim Zeichenstil stimme ich voll zu. Würde ich es nicht wissen, hätte ich nicht bemerkt, dass es nicht aus Japan kommt.

Und die behind the scenes am Ende der Bänder zeigen auch immer einen tollen Eimblick. Ban hat ja da auch offengelgt, wieviel Zeit sie ungefähr pro Doppelseite benötigt.
vor 2 Jahren AngelHikaru
#9
@DrigerGatling

Sie waren 2022 auch an der Fantasy Basel, hab mir da meine Collectors Edition signieren lasen🤓 war sogar die 2te in der Warteschlange 😆
vor 2 Jahren HyperionCH
#10
@Haise_Janai Ich glaube, vor 2 Jahren war Gin an der FaBa im Artist Alley. In der Schweiz muss man offenbar gerade bei den grossen Cons alles privat umsetzen, was nicht gerade billig ist (Stand-Miete) und auch ein organisatorischer Aufwand bedeutet.Deutsche Manga-Verlage sieht man kaum bis gar nicht in den schweizer Cons (FaBa, Zurich Pop Con).

Bei den deutschen Cons können die Verlage die Kosten (Personal, Stand-Miete, etc.) recht gut mit dem Verkauf ihrer Produkte vor Ort refinanzieren.

Das ist in der Schweiz schwieriger, da zuerst einmal alles teurer ist (Stand-Miete, Unterkunft fürs Personal, etc.). Das Verkaufen der Produkte ist auch etwas schwieriger (viel administrativer Aufwand) und die Preisfrage ist dann auch ein Thema. Wenn sie die günstigen Preise aus Deutschland verwenden, sind die Kosten nicht gedeckt (und Händler wie Analph, die auch an der FaBa sind, wären dann wohl sauer). Verkauft man die Produkte zu "schweizer Preisen", dann kauft es wohl keiner, da man dann lieber entweder günstig online kauft oder zum gleichen Preis beim lokalen Manga-Händler.Ich glaube, bei einer der ersten FaBa war einmal KSM Anime vor Ort (gem. Aussage KSM -> habe es offenbar übersehen oder es war in einem Jahr, als ich nicht hin konnte). Die haben ihre Anime-DVDs so gut wie gar nicht verkauft, wie ich hörte. Überrascht mich nicht, wenn man dann die Dinger zu 35-40 CHF verkaufen muss, aber online kriegst man das gleiche Produkt ab 25 CHF.

Wenn man aber fest kalkulierte, dass der Umsatz vor Ort die Kosten decken, steht man natürlich dann in einem tiefen Minus (man muss aber auch sagen, dass heute die FaBa wesentlich grösser ist).Ich denke deshalb, dass in schweizer Cons die schweizer Mangaka bis auf weiteres weiterhin selbst einen Artist-Stand mieten müssen (was teilweise nur Sinn macht, wenn man gerade einen neuen Band veröffentlichte).

Alternative wäre vielleicht noch, wenn schweizer Manga-Händler vermehrt an die Cons kommen (auch FaBa, Zurich Pop Con) und einen Event mit einzelnen schweizer Mangaka durchführen.
vor 2 Jahren Kaa
#11
fairerweise sie noch ergänzt: der eine Verlag Chinabooks war an der Faba. Ich denke es sollte auch nicht nur um den Verkauf gehen (klar geht es doch und es ist illusionorisch zu glauben es wäre nicht so) sondern auch darum den Kontakt mit Käufern und Fans zu ermöglichen.Das mit der Faba vor ein paar Jahren hab ich tatsächlich vergessen^^" stimmt sie waren da.Funfact: Die Namen Gin und Ban kennt man aus dem Manga Getbackers. Es sind die beiden Protagonisten
vor 2 Jahren HyperionCH
#12
@Kaa Ist Chinabooks ein Verlag? Ich dachte, dass wäre ein Händler wie Analph (die man auch in der FaBa immer wieder sieht).

Wobei Chinabooks und Analph auch in der Schweiz tätig sind. Da hat man besagte Administration nicht (Zoll, etc.).Ich geben dir natürlich recht, dass bei Cons der Kontakt mit der Community viel wichtiger sein sollte.

Es sieht leider so aus, dass deutsche Manga-Verlage und Anime-Publisher viel stärker darauf achten, wie es sich finanziell lohnt; gerade die grösseren tun dies offenbar.

Ich habe leider auch das Gefühl, dass der Kontakt mit der Community (auch ausserhalb der Cons) immer weniger erwünscht ist und man immer weniger Möglichkeit bietet, um sich austauschen zu können. Ich finde diesen Trend sehr schade.
vor 2 Jahren Kaa
#13
Analph ist ein Laden, Chinabooks ein kleiner Verlag für chinesische Comics (Manua). Allerdings haben sie auch einen Onlinestore soweit mir bekannt. Auch haben sie einige Manua die zweisprachig sind. Fand ich ganz nett. Auf meinen steht zumindest drauf "Chinabooks"

Und ja es macht es leichter, dass sie in der Schweiz ansässig sind

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